Dieser 10,1-Zoll-Touchmonitor ist für die Integration in den Kopf oder das obere Bedienmodul eines Serviceroboters vorgesehen. Er kann Gesichtsausdrücke, Begrüßungen, Statusinformationen und interaktive Auswahlfelder darstellen und eignet sich für Empfangs-, Informations-, Liefer- und Assistenzroboter.
Im Unterschied zu einem gewöhnlichen Tablet wird der Monitor mechanisch und elektrisch an die Roboterkonstruktion angepasst. Deckglas, sichtbarer Bereich, Befestigungspunkte, Kabelausgang und Anschlussposition werden anhand der Kopf- oder Gehäusezeichnung festgelegt. Kamera, Mikrofon, Lautsprecher und Abstandssensoren sind keine integrierten Bestandteile des Monitors, können aber bei der Gestaltung von Glasbedruckung und Montagebereich berücksichtigt werden.
Eine 10,1-Zoll-Anzeige bietet ausreichend Fläche für Augenanimationen, Gesichtsausdrücke, kurze Anweisungen und wenige große Auswahlfelder. Gleichzeitig bleibt sie kompakt genug für viele Kopf- oder Oberkörpermodule, bei denen Gewicht, Bauraum und Schwerpunkt begrenzt sind.
Für komplexe Formulare oder umfangreiche Bedienmenüs ist diese Größe nicht in jedem Fall ausreichend. Die Benutzeroberfläche sollte auf kurze Interaktionen, große Bedienelemente und eine klare Informationshierarchie ausgelegt werden.
Kameras, Mikrofone, Näherungssensoren und Status-LEDs befinden sich bei vielen Robotern in unmittelbarer Nähe des Displays. Schwarze Glasbedruckung, Metallrahmen oder Kabel dürfen deren Sichtfeld und Erfassungsbereich nicht blockieren.
Für die technische Bewertung benötigen wir die Positionen und erforderlichen Freizonen aller Sensoren. Deckglasform, transparente Bereiche, Bedruckung und Montagepunkte können anschließend auf die Roboterfront abgestimmt werden.
Beim Anfahren, Abbremsen und Überfahren von Bodenschwellen entstehen wiederkehrende Vibrationen. Eine unzureichende Halterung kann zu sichtbaren Spalten, gelockerten Steckverbindern oder einer Belastung von LCD und Glas führen.
Befestigungspunkte, Kabelzugentlastung und Steckverbinderposition sollten deshalb anhand der Bewegungsrichtung und internen Konstruktion des Roboters ausgelegt werden. Die Funktionsprüfung erfolgt idealerweise am vollständigen Roboterprototyp.
Motorsteuerungen, Batterieumrichter, Ladeelektronik und lange interne Leitungen können die kapazitive Touch-Erkennung beeinflussen. Mögliche Folgen sind Touch-Drift, Geisterberührungen oder kurzzeitige USB-Unterbrechungen.
Touch-Controller, Erdung, Abschirmung, Stromversorgung und Kabelverlegung werden gemeinsam mit der Roboterplattform bewertet. Ein isolierter Test des Displays auf dem Labortisch reicht für die endgültige Freigabe nicht aus.
In einem geschlossenen Kopfmodul teilen sich Display, Rechenplattform, Kamera und Audiokomponenten einen kleinen Einbauraum. Dadurch kann sich Wärme ansammeln und LCD, Hintergrundbeleuchtung oder Controllerplatine belasten.
Eingangsspannung, LCD-Helligkeit, Leistungsaufnahme und Wärmeabfuhr müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden. Diese Werte werden nach Auswahl des LCD-Panels und der Controllerplatine bestätigt.
Kinder, stehende Erwachsene und sitzende Personen betrachten das Roboterdisplay aus unterschiedlichen Winkeln. LCD-Auswahl, Einbauwinkel und Position des Roboters beeinflussen die Sichtbarkeit von Gesichtsanimationen und Bedienhinweisen.
Der erforderliche Betrachtungswinkel sollte anhand der geplanten Montagehöhe und des typischen Benutzerabstands festgelegt werden. Ein optisch großer Betrachtungswinkel darf nicht ohne bestätigtes LCD-Datenblatt angegeben werden.
Beim Transport, Reinigen oder Einstellen des Roboters können Handflächen, Kleidung oder andere Gegenstände die Oberfläche berühren. Je nach Controller kann die Touch-Empfindlichkeit angepasst und eine softwareseitige Bediensperre während Wartung oder Bewegung vorgesehen werden.
Die Bediensperre gehört zur Roboter-Software und wird nicht allein vom Monitor bereitgestellt. Touch-Firmware und Benutzeroberfläche müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Ein sichtbarer Metallrahmen oder ein unpassender schwarzer Rand kann die Gestaltung des Roboterkopfes beeinträchtigen. Deckglasform, Randbedruckung und Logo können an die Außenkontur des Gehäuses angepasst werden.
AG reduziert störende Reflexionen. AF erleichtert das Entfernen von Fingerabdrücken. Ob Optical Bonding notwendig ist, hängt von Reflexion, gewünschter Bautiefe, mechanischer Stabilität und Projektbudget ab.
| Produkt | 10,1 Zoll Touchscreen Einbaumonitor |
|---|---|
| Hauptanwendung | Gesichtsanzeige und Benutzerinteraktion von Servicerobotern |
| Displaygröße | 10,1 Zoll |
| Touch-Technologie | Projected Capacitive Touch, PCAP |
| Touchpunkte | Bis zu 10 Punkte optional; abhängig von Controller und Betriebssystem |
| Einbau | Open Frame, Embedded oder kundenspezifischer Halterahmen |
| Deckglas | Stärke, Form, Randbedruckung, Logo und transparente Sensorbereiche anpassbar |
| Oberflächenoptionen | AG, AR oder AF nach optischer Anforderung |
| Bonding | Air Bonding oder Optical Bonding nach Projektprüfung |
| Schnittstellenoptionen | HDMI, VGA, USB, RS232 oder I²C nach Host- und Controllerkonfiguration |
| Betriebssystem | Windows, Linux oder Android nach Touch-Controller- und Treiberkompatibilität |
| Auflösung | Nach Auswahl des konkreten 10,1-Zoll-LCD-Panels zu bestätigen |
| Seitenverhältnis | Im freigegebenen LCD-Datenblatt zu bestätigen |
| LCD-Helligkeit | Nach Innenbeleuchtung, Displaywinkel und Benutzerabstand auszuwählen |
| Betrachtungswinkel | Nach Montagehöhe und ausgewähltem LCD-Panel zu bestätigen |
| Außenabmessungen | Abhängig von LCD, Deckglas und Halterahmen |
| Aktive Anzeigefläche | Im LCD-Datenblatt anzugeben |
| Befestigungspunkte | Nach Roboterkopf- oder Gehäusezeichnung |
| Kamera- und Sensorfreizonen | Nach Position und Sichtfeld der kundenseitigen Sensoren |
| Eingangsspannung | Nach Batterie-, DC/DC- und Controllerplatinen-Konfiguration |
| Leistungsaufnahme | Nach LCD, Helligkeit und Controllerplatine zu messen |
| Gewicht | Nach Glas-, Rahmen- und LCD-Konfiguration zu bestätigen |
| Temperaturbereich | Nach LCD, Touch-Controller und thermischer Auslegung des Roboterkopfes |
| OEM/ODM | LCD, Glas, Touch, Kabel, Anschlüsse, Halterung, Logo und Verpackung anpassbar |
Nicht bestätigte Werte werden bewusst nicht als feste Produkteigenschaften angegeben. Die endgültigen Abmessungen, Auflösung, Helligkeit, Spannung, Leistung, Gewicht und Temperaturgrenzen werden im freigegebenen Projektdatenblatt dokumentiert.
Empfangsroboter: Gesichtsdarstellung, Begrüßung, Sprachwahl und kurze Besucherführung.
Informationsroboter: Anzeige von Wegbeschreibung, Abteilungswahl, Veranstaltungs- oder Produktinformationen.
Lieferroboter: Empfängerbestätigung, Fachauswahl, Statusanzeige und kurze Bedienhinweise.
Assistenzroboter: Gesichtsausdruck, Aufgabenstatus, Bestätigungsschaltflächen und einfache Dialogauswahl.
Werbe- und Präsentationsroboter: Animation, Markenfigur, Produktinformationen und interaktive Kampagnen.
Nein. Kamera, Mikrofon, Lautsprecher, CPU und Robotersteuerung werden kundenseitig oder als separates Projekt integriert. Der Monitor übernimmt Anzeige und Touch-Eingabe.
Form, Bedruckung und transparente Bereiche können nach Zeichnung angepasst werden. Mechanische Öffnungen sind abhängig von Glasform, Festigkeit und Bearbeitbarkeit separat zu prüfen.
Das ist abhängig vom gewählten Touch-Controller, der Schnittstelle und der Treiberunterstützung. Host-Hardware und Betriebssystemversion müssen vor der Musterfertigung bestätigt werden.
Halterung, Steckverbinder, Kabelzugentlastung und Touch-Funktion sollten mit dem vollständigen Roboterprototyp unter realen Fahr-, Brems- und Vibrationsbedingungen getestet werden.
Beide Werte hängen von LCD, Hintergrundbeleuchtung, Glas, Rahmen und Controllerplatine ab. Sie werden nach Festlegung der Konfiguration berechnet und am Muster gemessen.
Senden Sie uns die Zeichnung des Roboterkopfes, die Positionen von Kamera und Sensoren sowie die Anschlüsse des Host-Computers. Wir prüfen sichtbaren Bereich, Glasgestaltung, Befestigung, Kabelrichtung, Touch-Controller, Gewicht und thermische Integration.
Roboterkopf-Zeichnung zur Prüfung senden | Funktionsmuster für den Roboter anfragen